Wie funktioniert Mobilfunk?

Um Telefongespräche zu vermitteln und Daten zu übertragen, muss das Handy in Funkverbindung zu einer Mobilfunkstation stehen. Diese Verbindung geschieht über hochfrequente elektromagnetische Felder, die Funkwellen.

Für eine gute Verbindung ist ein kurzer Abstand zwischen Handy und Mobilfunkstation wichtig. Das minimiert übrigens auch die Sendeleistung des Handys und damit auch die Stärke der Funkwellen. Aus diesem Grund werden viele Mobilfunkstationen mit kleiner Sendeleistung aufgebaut. Derzeit betreibt O2 knapp 15.000 GSM- und mehr als 9.000 UMTS-Basisstationen in Deutschland.

Der Weg eines Handygesprächs:

 So funktioniert ein Mobilfunknetz
Jeder Anruf - und auch jede andere Datensendung - wird von der am besten mit dem Handy verbundenen Mobilfunkantenne aufgenommen und über Funk oder Kabelverbindungen an eine Vermittlungsstelle weitergeleitet. Diese wiederum setzt sich über eine geeignete Mobilfunkantenne mit dem Empfänger in Verbindung.

Das Funknetzwerk setzt sich aus vielen einzelnen Zellen zusammen, deren Größe von der Dichte der Funkstationen abhängt: Je mehr Menschen an einem bestimmten Ort telefonieren, desto dichter muss das Netz dort sein.

Funkwellen sind unsichtbar - und unverzichtbarer Teil unseres Alltags

Funkwellen sind ein Teil des elektromagnetischen Spektrums, das auch Licht und Wärmestrahlung umfasst. Sie kommen bei Fernseh- und Radiostationen ebenso zum Einsatz wie bei Mobiltelefonen. Seit etwa 100 Jahren werden Funkwellen für technologische Anwendungen eingesetzt, und seit mehr als 50 Jahren beschäftigt sich die Wissenschaft mit den gesundheitlichen Auswirkungen dieser elektromagnetischen Felder.

Bei Funkwellen handelt es sich um nichtionisierende Strahlung. Ihre biologische Wirkung ist völlig anders als bei ionisierender radioaktiver Strahlung wie z.B. Röntgenstrahlen oder Gammastrahlen. Die Energie, die durch Funkwellen freigesetzt wird, reicht bei weitem nicht aus, um Körperzellen zu zerstören.

Die Weltgesundheitsorganisation und Expertenkommissionen - zum Beispiel die deutsche Strahlenschutzkommission (SSK) des Bundesumweltministeriums - haben auf der Grundlage der umfassenden vorliegenden Forschung bestimmte Grenzwerte für elektromagnetische Felder empfohlen. Alle Sendeanlagen von O2 und alle von uns vertriebenen Geräte unterschreiten diese international verbindlichen Standards deutlich.
Der SAR-Wert Ihres Handys
Interessantes rund um den SAR-Wert
Mobilfunkstandorte
In unserer Tabelle finden Sie auch Ihr Handymodell. Alle Modelle liegen deutlich unterhalb des Grenzwertes.
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vermittelt der Kurs »SAR und Mobilfunk« des IZMF. Für eine kostenlose Bestellung wenden Sie sich bitte per E-Mail an
 umwelt@o2.com
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