Im Ernstfall ist es immer gut, ein Handy dabeizuhaben. Schneller ist es kaum möglich, Hilfe herbeizuholen. Notrufe sind immer und überall möglich - sofern mindestens ein Netz eines beliebigen Betreibers in Reichweite ist.
Für den Fall größerer Katastrophen - wenn also viele Menschen auf einmal in einer Region von einem Ereignis betroffen sind - sind wir vorbereitet, Notfallmaßnahmen einzuleiten. O2 erfüllt damit die Anforderungen der Telekommunikations-Sicherstellungs- Verordnung (TKSiV). In Katastrophenfällen kann der Zugang zu Teilgebieten unseres Netzes für den »normalen« Kunden eingeschränkt, aber bevorrechtigten Bedarfsträgern - zum Beispiel Ärzten, Feuerwehrleuten oder dem Katastrophenschutz - die Nutzung im gesperrten Gebiet erlaubt werden. Dadurch wird eine Überlastung der Netze vermieden und sichergestellt, dass die Krisenbewältigung nicht behindert wird.
Im Fall eines länger andauernden Ausfalls einer Basisstation, zum Beispiel durch Naturkatastrophen, kann bei unzureichender Netzabdeckung gegebenenfalls eine mobile Basisstation zum Einsatz kommen. Zusätzlich besteht in manchen Teilen Deutschlands eine weitere Ausweichoption durch National Roaming, also die Möglichkeit der Nutzung der Netze anderer Anbieter.
Und das können Sie tun: Notfallnummern im Handy eindeutig speichern
Handybesitzer sollten im Adressbuch ihres Mobiltelefons eine Notfallnummer hinterlegen. Das empfiehlt der Berliner Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft. Denn Berliner Rettungskräfte haben festgestellt, dass Unfallopfer in der Regel ein Handy bei sich tragen. Doch oftmals ist es schwierig, im Telefonbuch der Verletzten die nächsten Angehörigen zu identifizieren. Leichter ist es, wenn die Telefonnummer des Partners oder nächsten Verwandten unter dem internationalen Kürzel »ICE« (International Case of Emergency) abgespeichert ist. Gibt es mehrere Ansprechpartner, sollten die Kürzel »ICE1« und »ICE2« verwendet werden.