O2 bietet seinen Kunden eine nahezu hundertprozentige Netzabdeckung. Dies erreichen wir derzeit durch die eigene Netzinfrastruktur und ein National-Roaming-Abkommen mit T-Mobile.
 
2005
2006
2007
GSM Netzabdeckung outdoor (Bevölkerung)
84,96 %
90,81 %
97,52 %
Breitband Abdeckung (Bevölkerung)
9,37 % ...
41,40 % ...
57,68 %
3,5 Mrd. Euro Investition in unseren Netzausbau

Unser Ziel ist es, unseren Kunden eine komplett eigene Mobilfunk-Netzabdeckung zur Verfügung zu stellen. Deshalb investiert Telefónica S.A. bis zum Jahr 2010 insgesamt 3,5 Mrd. Euro in den Netzausbau in Deutschland. Der flächendeckende Ausbau soll Ende 2009 abgeschlossen sein. In Regionen, in denen eine nahezu hundertprozentige Netzabdeckung erreicht ist, wird O2 schon vorher ausschließlich das eigene Netz einsetzen.

Heute gewährleisten unsere 12.574 eigenen Basisstationen1) (Stand 31. Dezember 2007) die zuverlässige Versorgung unserer Mobilfunkkunden. Bis Ende 2009 ist ein Ausbau auf über 17.000 Basisstationen geplant. Durch die Nutzung modernster Netztechnologien und die Verwendung des 900 MHz-Frequenzbandes - aufgrund der geringeren Funkfelddämpfung erzielt man mit GSM 900 grundsätzlich größere Reichweiten - kann der Netzausbau auch in ländlichen Regionen schnell vorangetrieben werden.

Ergänzend führt O2 im Jahr 2008 in ländlichen Gebieten EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) ein. Dabei handelt es sich um eine Technik zur Erhöhung der Datenrate in GSM Mobilfunknetzen durch Einführung eines zusätzlichen moderneren Modulationsverfahrens (8PSK - 8-Phase Shift Keying.) Üblich sind derzeit Datenraten von etwa 200 kBit/s. EDGE wird Mitte des Jahres 2009 in ungefähr 40 % des O2 Netzes verfügbar sein.

Zuverlässigkeit des Netzes

Störungen an einem hochkomplexen System wie einem Mobilfunknetz sind nie vollständig auszuschließen. Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen von Störungen werden seitens O2 durch zwei verschiedene Ansätze minimiert. Einerseits erfolgt durch die Nutzung von modernen Technologien, den Einbau von Redundanzen sowie ein proaktives Monitoring von Performance-Daten eine Minimierung der Eintrittswahrscheinlichkeit von Störungen. Andererseits ist durch die Anwendung von effektiven Prozessen zur Fehlerbehandlung und den Einsatz von hoch qualifizierten Mitarbeitern sichergestellt, dass dennoch auftretende Störungen unmittelbar erkannt und schnellstmöglich behoben werden. Insgesamt wurde eine GSM Netzwerkeffektivität von mindestens 98,27 % im Jahr 2007 erreicht. Diese Call Completion Success Rate misst die drei Komponenten: Netzverfügbarkeit, erfolgreicher Rufaufbau und ob das Telefonat erfolgreich bis zum Ende gehalten werden konnte.

Basierend auf einer 24h-Überwachung des Mobilfunknetzes sind für den Fall von Störungen am O2 Mobilfunknetz Prozessabläufe gemäß der relevanten Qualitätszertifizierung festgelegt, die das unmittelbare Erkennen des Problems, die zuverlässige Identifizierung der Fehlerursache sowie die schnellstmögliche Einleitung von geeigneten Gegenmaßnahmen regeln. Dies gilt für den Einsatz von eigenem Personal sowie der Hersteller, mit denen auch Service Level Agreements existieren. Auch für externe Dienste- oder Infrastrukturlieferanten gibt es entsprechende Vereinbarungen.

Mit Hilfe des O2 Kapazitätsmanagementprozesses stellen wir bedarfsgerecht und kosteneffizient stets ausreichend Netzkapazität für unsere Kunden zur Verfügung. Im Jahr 2007 wurde damit eine Netzverfügbarkeit von mindestens 99,5 % erreicht.

Barring

Unter Barring versteht man das schrittweise Abschalten des National Roamings mit T-Mobile im Rahmen des fortschreitenden Ausbaus unseres eigenen Netzes. Beim Umschalten des Netzes von T-Mobile auf das O2 Netz kann es in betroffenen Regionen vereinzelt zu Funklöchern kommen. Hier setzt O2 auf frühzeitige und offene Kommunikation mit externen Stakeholdern wie zum Beispiel den Medien oder Verbraucherzentralen.

Auch unserem Kundenservice als zentrale Schnittstelle zum Kunden kommt hierbei eine wichtige Rolle zu: Damit die O2 Mitarbeiter in den Shops und Call Centern unsere Kunden bestmöglich bedienen und informieren können, werden sie zu diesem Thema ausführlich geschult.

Für Kunden, die von Barring betroffen sind, stehen O2 Mitarbeiter in unseren Kundencentern mit weiteren Informationen zur Verfügung. > mehr
1) Die 12.574 eigenen Basisstationen sind im Status 90, das heißt, »für den kommerziellen Betrieb vorgesehen«. Bei der Berechnung des Stromverbrauchs werden 16.988 Basisstationen verwendet, da die Basisstationen bereits im Status 71 Strom benötigen - Status 71 heißt also »Systemtechnik ist aufgebaut und Strom kann fließen.«

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Ausbau im Dialog

Bei der Auswahl der Standorte für Mobilfunkstationen arbeiten wir eng mit den Kommunen zusammen. Mehr auf der Seite
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