Engagiert für morgen

Corporate Responsibility Report 2007

Medienkompetenz
für Kinder und Jugendliche

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern setzen wir uns für die Stärkung von Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen ein. So machen wir junge Menschen stark für den Umgang mit dem Handy und dem Internet - denn frühzeitige Aufklärung über die Risiken ist der beste Schutz vor möglichen ungewünschten Nebenwirkungen mobiler Kommunikation.

Der Umgang mit dem Handy: Spielend lernen mit Polly und Fred

O2 ermöglicht die Entwicklung der Lernsoftware »Handy-Kurs mit Polly und Fred« und fördert ihre Verbreitung. Mit dieser CD-ROM lernen Kinder zwischen acht und zwölf Jahren spielend, was für die kritische und verantwortliche Kompetenz im Umgang mit dem Handy wichtig ist. So klärt der Handykurs über mögliche Risiken im Umgang mit mobiler Kommunikation auf, in Kapiteln wie »Downloads & Kostenfalle«, »Verlust & Pflege« oder auch »Strahlung«. Gleichzeitig bringt es Kindern die Funktionen eines Handys und die damit einhergehenden Möglichkeiten der Nutzung nahe.
Auf diese Weise erfüllt O2 seine Verantwortung gegenüber den jungen Nutzern seiner Technologie. Mit Hilfe des Programms entdecken Kinder gemeinsam mit den Comicfiguren Polly, gesprochen von Anke Engelke, und Fred die Welt der mobilen Kommunikation. Durch sympathische Gestaltung und einen benutzerfreundlichen Aufbau lernen Kinder spielend den verantwortungsvollen Umgang mit Handys.

Die Lernsoftware wurde auf Initiative des Instituts für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) zusammen mit der Agentur Outermedia entwickelt.

Im Jahr 2007 wurde die Software »Handy-Kurs mit Polly und Fred« von Outermedia mit der finanziellen Unterstützung von O2 aktualisiert und mit einer neuen, handlichen Verpackung versehen. O2 setzt sich aktiv für die Verbreitung der CD-ROM ein: Dem Saarland spendete O2 im Jahr 2007 eine Landeslizenz und die Besucher des Flagship Stores in München konnten am Safer Internet Day 2008 die CD gratis erhalten. Auch die Teilnehmer des von O2 unterstützten Elternkurses »Starke Eltern - Starke Kinder« des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Bayern e.V. erhalten die Lernsoftware gratis.

Frag FINN - Ein geschützter Surfraum für Kinder

Im Rahmen des seitens der Bundesregierung initiierten Projektes »Ein Netz für Kinder« hat sich O2 als eines von 20 Gründungsmitgliedern der Herausforderung zur Schaffung eines geschützten Surfraums für Kinder gestellt.
Ziel der Projektpartner ist es, durch die Erstellung einer so genannten Whitelist einen Bereich im Internet zu schaffen, der für Kinder unbedenklich ist. Die Whitelist umfasst ein umfangreiches, interessantes und vielfältiges Angebot an Internetseiten, so dass Kinder die vorhandenen Grenzen des Surfraums nicht spüren. Gleichzeitig sollen Kinder mit Hilfe der positiven Angebote Medienkompetenz erwerben, indem sie orientiert an ihren Interessen und Bedürfnissen das Internet in seiner Breite und Vielfalt nutzen können.

Mit Hilfe einer technischen Lösung können Eltern und Lehrer gewährleisten, dass Kinder sich nur auf den überprüften Seiten der fragFINN-Whitelist bewegen. Vor allem für weniger erfahrene Kinder bis 12 Jahren wird über die Kinderschutzsoftware gewährleistet, dass sie sich bei deren Nutzung in einem sicheren Surfraum aufhalten. So können Kinder den Umgang mit dem Internet lernen, ohne dabei mit für sie ungeeigneten Inhalten konfrontiert zu werden. Die Kinderschutzsoftware kann hier kostenlos heruntergeladen werden: > www.fragfinn.de/kinderliste/eltern/downloads.html

Die technische Bereitstellung der Whitelist wird durch die beteiligten Unternehmen der privaten Wirtschaft finanziert und gefördert. Mit der Projektdurchführung ist die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia Diensteanbieter e.V. (FSM) betraut.

Neben der Schaffung und Weiterentwicklung der Whitelist steht diese gesamtgesellschaftliche Initiative aus Politik und Wirtschaft auf einer zweiten Säule, die in der finanziellen Förderung von qualitativ hochwertigen Angeboten für Kinder im Internet durch die öffentliche Hand besteht. Dadurch soll das Vertrauen von Kindern, Eltern und Schulen in das Medium Internet gestärkt werden.

Die am Projekt Beteiligten sehen in dieser Form der Zusammenarbeit eine konsequente Fortsetzung des in Deutschland etablierten Systems der staatlichen Regulierung mit starken Selbstregulierungselementen von Wirtschaft und Gesellschaft im Jugendmedienschutz.

JFF: Medienkompetenz für die Zukunft

O2 unterstützt das Institut für Medienpädagogik (JFF) bei der Durchführung von Projekten im Umgang mit Handy und Internet.
Das JFF befasst sich in Forschung und pädagogischer Praxis mit dem Medienumgang der heranwachsenden Generation. So bietet das JFF bundesweit für Jugendliche von O2 finanzierte Workshops an. Dabei führt das Institut die Jugendlichen in je sechsstündigen Veranstaltungen medienpädagogisch an den sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Handy heran.

In der ersten Einheit zeigen die Seminarleiter die Gefahren des Mediums auf und initiieren Diskussionen unter den Jugendlichen zum Beispiel über die finanziellen Risiken und die gesellschaftliche Akzeptanz. Fragen wie »Wo stört das Handy?«, »Was bedeutet das Handy als Statussymbol?« oder »Was hat es mit der Debatte um neue Mobilfunkmasten auf sich?« umreißen weitere Themenfelder, die den Jugendlichen Denkanstöße bieten. Im zweiten Teil der Workshop-Reihe geht es darum, das kreative Potenzial des Handys kennen zu lernen. Am Ende der Einheit sind die Jugendlichen in der Lage, ihren ersten eigenen Clip mit dem Handy zu produzieren.

Allein im Jahr 2007 führte das JFF bundesweit 27 Projekte für Jugendliche durch - 12 mehr als ursprünglich geplant. Begleitend zu den Projekten werden auch Elternabende sowie Lehrer- und Pädagogenfortbildungen angeboten. Auch im Jahr 2008 wird O2 die bestehende Kooperation mit dem JFF weiterentwickeln, um Jugendliche, Eltern und Pädagogen über das Medium Handy aufzuklären und Medienkompetenz zu vermitteln.

Zusätzlich unterstützt O2 bereits seit 2006 finanziell und mit Sachleistungen den Handyclip-Wettbewerb »Ohrenblick mal!« Das Projekt richtet sich an Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren, denen die kreativen Möglichkeiten des Handys, aber auch die Gefahren des Missbrauchs näher gebracht werden sollen.

Das JFF-Institut für Medienpädagogik, LizzyNet - eine Art virtueller Jugendtreff speziell für Mädchen - das Jugendportal 'netzcheckers.de' und O2 suchten auch 2007 wieder die besten Handyclips. Thema 2007: »Aus anderer Sicht!«. Hierbei sollten die Teilnehmer ihre filmischen Antworten auf folgende Fragen finden: Wie sieht das Leben aus einer anderen Perspektive aus? Wie und wo lassen sich neue Blickwinkel auf- oder einnehmen?

SCHOLA-21 - Die Projektlernplattform für Kinder und Jugendliche

Von wegen »erst nach dem Lernen wird gesurft!« Seit SCHOLA-21 ist das Internet längst Teil des Unterrichts - genauso wie E-Mails schreiben und chatten. Unter dem Motto »Schreibe auf, was du tust« erarbeiten Schüler gemeinsam Projekte, die sie auf der virtuellen Plattform von SCHOLA-21 zusammenbringen. So können sie schon früh den richtigen Umgang mit Neuen Medien lernen.
Umfragen, Abstimmungen und Feedback verbinden Schüler via E-Mail und geschützte Chaträume zusätzlich miteinander. Freien Zutritt zum virtuellen Lernraum von SCHOLA-21 bekommt nämlich nur, wer nachweislich an Bildung interessiert ist.

O2 arbeitet eng mit der Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) zusammen. Gemeinsam wollen wir helfen, Projektunterricht als festen Bestandteil des Schulalltags zu etablieren. SCHOLA-21, das internetgestützte Informations- und Lernsystem, bietet eine virtuelle Lernumgebung unter www.schola-21.de. Sie ermöglicht es Schülern, eigene Projekte online entwickeln, bearbeiten und präsentieren zu können. Damit bauen die Kinder und Jugendlichen ihre Fähigkeiten bei der Internetnutzung und beim Projektmanagement aus. Und das Ganze themenbezogen und über die Grenzen des Unterrichtsfachs hinaus. Natürlich zusammen mit ihren Lehrern.

Weitere Informationen zu SCHOLA-21 gibt es hier.
> Details zum Projekt SCHOLA-21

Sicher im Internet mit dem »Safer Internet Day«

Einmal im Jahr nimmt O2 am »Safer Internet Day« teil. Dieser Projekttag steht unter der Schirmherrschaft der EU-Kommission und findet zeitgleich in mehr als 40 Ländern statt. Ziel ist die Stärkung des Bewusstseins für mögliche Gefahren im Internet.

2007 gestalteten die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und O2 den »Safer Internet Day« gemeinsam. Auf > www.schola-21.de boten sie am 6. Februar der Öffentlichkeit einen virtuellen Musterprojektraum an. Schritt für Schritt führte die Lernplattform mit einer Vielzahl von Werkzeugen und einer methodischen Hinführung Lernende durch das Projekt und entwickelte bei den Schülern neben methodischen Fertigkeiten auch Medienkompetenz.

Der Safer Internet Day im Jahr 2008 stand unter dem Zeichen von Medienkompetenz für Eltern und Lehrer. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
> Details zum Safer Internet Day

Handy Kurs mit Polly und Fred

Mit der Lernsoftware können Kinder spielend den verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy lernen.
> Details zum Handykurs

Eltern können für ihre Kinder die CD-ROM > hier erwerben.

Frag Finn

Weitere Informationen über die Initiative sowie das Portal finden Sie unter
> http://fragfinn.de

Handyaktivitäten des JFF

Das JFF befasst sich bereits seit 1949 mit dem Medienumgang der heranwachsenden Generation. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website > www.jff.de oder hier!
> Details zum JFF

SCHOLA-21

Weitere Informationen, Filme und Downloads erhalten Sie auch auf der Webseite > www.schola-21.de oder hier!
> Details zum Projekt SCHOLA-21

Die Kosten im Griff

Mit zahlreichen Maßnahmen beugt O2 einer Verschuldung von Jugendlichen vor. Mehr auf der Seite
> Fokus auf Jugendliche

Nein zu Sex & Crime!

Mit dem O2 Jugendschutz System können Eltern bedenkliche Inhalte für das Handy ihres Kindes sperren. Mehr auf der Seite
> Umsetzung bei O2

Noch Fragen?

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> Zu unseren Ansprechpartnern
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