Ziel der Projektpartner ist es, durch die Erstellung einer so genannten Whitelist einen Bereich im Internet zu schaffen, der für Kinder unbedenklich ist. Die Whitelist umfasst ein umfangreiches, interessantes und vielfältiges Angebot an Internetseiten, so dass Kinder die vorhandenen Grenzen des Surfraums nicht spüren. Gleichzeitig sollen Kinder mit Hilfe der positiven Angebote Medienkompetenz erwerben, indem sie orientiert an ihren Interessen und Bedürfnissen das Internet in seiner Breite und Vielfalt nutzen können.
Mit Hilfe einer technischen Lösung können Eltern und Lehrer gewährleisten, dass Kinder sich nur auf den überprüften Seiten der fragFINN-Whitelist bewegen. Vor allem für weniger erfahrene Kinder bis 12 Jahren wird über die Kinderschutzsoftware gewährleistet, dass sie sich bei deren Nutzung in einem sicheren Surfraum aufhalten. So können Kinder den Umgang mit dem Internet lernen, ohne dabei mit für sie ungeeigneten Inhalten konfrontiert zu werden. Die Kinderschutzsoftware kann hier kostenlos heruntergeladen werden:
> www.fragfinn.de/kinderliste/eltern/downloads.htmlDie technische Bereitstellung der Whitelist wird durch die beteiligten Unternehmen der privaten Wirtschaft finanziert und gefördert. Mit der Projektdurchführung ist die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia Diensteanbieter e.V. (FSM) betraut.
Neben der Schaffung und Weiterentwicklung der Whitelist steht diese gesamtgesellschaftliche Initiative aus Politik und Wirtschaft auf einer zweiten Säule, die in der finanziellen Förderung von qualitativ hochwertigen Angeboten für Kinder im Internet durch die öffentliche Hand besteht. Dadurch soll das Vertrauen von Kindern, Eltern und Schulen in das Medium Internet gestärkt werden.
Die am Projekt Beteiligten sehen in dieser Form der Zusammenarbeit eine konsequente Fortsetzung des in Deutschland etablierten Systems der staatlichen Regulierung mit starken Selbstregulierungselementen von Wirtschaft und Gesellschaft im Jugendmedienschutz.