Um eine sichere Umgebung für den Umgang mit neuen Technologien unterstützen zu können, haben wir während des Jahres 2007 interne Regeln bezüglich der Eignung unserer Produkte und Services erarbeitet. Darüber hinaus haben wir zusammen mit anderen europäischen Mobilfunkbetreibern eine von der EU-Kommission aufgesetzte Rahmenvereinbarung unterzeichnet, die uns zu einer Zusammenarbeit hinsichtlich der Kontrolle und angemessenen Kennzeichnung der von uns bereitgestellten Inhalte verpflichtet.
Auch hat sich Telefónica S.A. mit der GSM Association zusammengetan, um die im Internet verbreitete Kinderpornografie zu bekämpfen, insbesondere durch das Sperren von URLs.
Als eine erste Maßnahme enthielten im Januar 2008 über 4 Mio. unserer Kunden in ihren Rechnungen Empfehlungen zum verantwortungsbewussten Umgang mit ICT speziell für Kinder und Jugendliche.
Bereits im Jahr 2007 führte die Telefónica S.A. eine Reihe von Mobiltelefonen, Produktpaketen und Tools ein, die vor allem für Kinder und Eltern gedacht sind, so zum Beispiel die in Zusammenarbeit mit dem spanischen Spielwarenhersteller Imaginarium entwickelte CAM1 oder die vierte Edition von Play Pack. Das Unternehmen stellt auch etliche Kontrollfunktionen für Eltern bereit und bietet zusätzlich ein Family Management Programm zur Kontrolle der Handy-Kosten an. Das Programm umfasst außerdem einen mobilen Babysitter, Contentfilter und andere Funktionen.
Telefónica Europe stellt ihren Kunden Telefonnummern und Webseiten zur Verfügung, unter denen sie Bedenken äußern oder die unzulässige Nutzung ihrer Dienste durch Fremdanbieter melden können. Und in Großbritannien gibt das Nuisance Call Bureau den O
2 Kunden auch Ratschläge zum Umgang mit Bullying unter Kindern und versorgt Schulen mit nützlichem Informationsmaterial.
Zu guter Letzt: Im Jahr 2007 haben wir uns aktiv an dem von der EU-Kommission geförderten Projekt »Safer Internet Plus« beteiligt. Gemeinsam mit der spanischen NGO Protégeles (zu Deutsch: Schützt sie) haben wir in Spanien Schulungen für 100.000 Kinder an etwa 400 Schulen zu den Themen Sicherheit im Internet und bei der Handy-Nutzung durchgeführt.
Ferner hat Telefónica Europe zusammen mit der NGO Childnet International neue Bildungsprogramme gestartet. In seinen Shops verteilt das Unternehmen Broschüren, die sich mit Themen wie zum Beispiel Handy-Diebstahl, unerwünschte Anrufe und Schutz vor Bullying befassen.
In Lateinamerika haben Telefónica S.A., die Universität von Navarra (Spanien) und das von der Fundación Telefónica geförderte Projekt EducaRed ein gemeinsames Programm gegründet: »Interaktive Generationen« ruft zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit ICT unter Kindern und Erwachsenen auf. Das Projekt wird von einer Studie über Jugendliche begleitet, die sich besonderen schulischen und sozialen Herausforderungen gegenübersehen. Bis heute wurden 28.917 Umfragen durchgeführt.
Informationen zum Thema Jugendschutz und Medienkompetenz bei O
2 in Deutschland finden Sie auf der Seite
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